Rentenpaket - Ridermanpage

geändert am 14.07.2018
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Neues Rentenpaket am 23.05. im Deutschen Bundestag ab 01.07.2014 beschlossen:

  • Mütterrente:


Verdoppelung der Kindererziehungszeiten für Kinder, die vor dem  01.01.92 geboren worden sind. Mütter, die in Ihrem Leben nie gearbeitet haben, bekommen z. B. mit 2 Kindern ab 01.07.2014 auf Antrag eine Rente, wenn sie das fehlende Versicherungsjahr durch frw. Beiträge auffüllen. Sie zahlen für das fehlende Jahr nur den Mindestbeitrag von 1.020,60 Euro und bekommen somit eine lebenslange Rente i.H.v. 119 Euro. Mütter, die mindestens drei vor 1992 geborene Kinder erzogen haben, erwerben ab 01.07.2014 ohne Zuzahlung einen Rentenanspruch. Es muss aber in beiden Fällen auf jeden Fall ein Rentenantrag gestellt werden!


  • Erwerbsminderungsrente:


Erhöhung der Zurechnungszeit von 60 auf 62 Jahre; Änderung der Ermittlung des zugrunde gelegten Verdienstes durch Einführung einer "Günstigerprüfung". Die Verbesserung gilt aber nur für Neurentner ab 01.07.2014.


  • Rente ab 63:


Ab 01.07.2014 werden langjährig versicherte Arbeitnehmer mit wenigstens 45 Beitragsjahren der Jahrgänge 50 - 52 mit 63 Jahren ohne Abschlag in die Rente gehen können. Bei der Berücksichtigung der Beitragsjahren werden u. a. auch Zeiten mit Arbeitslosengeld I bis zwei Jahre vor dem Renteneintritt berücksichtigt. Versicherte mit 45 Beitragsjahren, die bereits am 01.07.2014 ihr 63. Lj. vollendet haben, können sofort in Rente gehen. Fehlende Beitragsmonate können ggf. durch einen rentenversicherungspflichtigen 450 Euro-Job aufgefüllt werden. Auf lange Sicht wird jedoch die Altersgrenze schrittweise von 63 auf 65 Jahre zurückgefahren werden. Beim Jahrgang 1953 beträgt die Altersgrenze schon 63 + 2 Monate, beim Jahrgang 1954 63 + 4 Monate usw., beim Jahrgang 1964 63 + 24 Monate = 65 Jahre.

Hinweis: Ein Renteneintritt ohne Abschlag mit 65 bei einer Wartezeit von 45 Jahren ist auch weiterhin möglich. Als Wartezeit werden hier lediglich Pflichtbeitragszeiten aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung oder Zeiten der Kindererziehung und Pflege herangezogen. Es werden aber keine Zeiten in denen Arbeitslosigkeit vorlag berücksichtigt.


  • Höheres Reha-Budget


  • Einführung der Flexi-Rente:


Künftig ist es rechtlich möglich, das Arbeitsverhältnis noch während des bestehenden Arbeitsverhältnisses befristet, auch mehrfach zu verlängern.

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