2016 - Ridermanpage

geändert am 21.10.2018
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Wichtige Änderungen ab 01.01.2016


  • Das Kindergeld wird für das erste als auch für das zweite Kind auf monatlich 190 Euro erhöht. Beim dritten Kind erhöht sich die Zahlung auf monatlich 196 Euro, während sowohl für das vierte als auch für jedes weitere Kind 221 Euro im Monat gezahlt werden. Die Zahlung erfolgt künftig nur noch mit der Steuer-ID; ggf. 2016 nachreichen!

  • Freistellungsaufträge sind ab 01.01.16 nur noch mit Steuer-Identifikationsnummer gültig. Fehlt diese, werden Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer abgeführt; ggf. unbedingt nachreichen!

  • Der Kinderfreibetrag erhöht sich um 96 Euro auf 2.304 Euro je Elternteil.

  • Der neben dem Kinderfreibetrag zustehende Betreuungsfreibetrag beträgt im Jahr 2016 weiterhin unverändert 1.320 Euro je Elternteil.

  • Der Standartbrief kostet jetzt 70 Cent.

  • Der Hartz IV Regelsatz steigt um 5 Euro auf 404 Euro; die kostenlose Familienversicherung ab Vollendung des 15. Lj. entfällt jedoch. Es erfolgt aber eine eigenständige Versicherung - unter anderem mit dem Recht, die eigene Krankenkasse frei wählen zu können. Die Beiträge übernimmt ebenfalls die Agentur für Arbeit.  

  • Der Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung wird 2016 durchschnittlich um 1,1 Prozent steigen; Sonderkündigungsrecht beachten!

  • Ehepartner/eingetragene Lebenspartner und Kinder sind kostenlos bei gesetzlich Versicherten familienversichert, wenn deren Einkommen mtl. 415 Euro nicht übersteigen (vorher 405 Euro).

  • Die Rentenbesteuerung steigt bei Rentenbeginn im Jahre 2016 auf 72 Prozent.

  • Höherer Unterhalt von 180 Euro ist als außergewöhnliche Belastung absetzbar wegen Erhöhung des Existenzminimums. Unterhaltszahlungen an den ehemaligen Ehepartner können somit bis max. 13.805 Euro als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden.

  • Erhöhung des Wohngeldes (ohne Antrag) aufgrund Reform des Wohnrechtes; (letzte Reform 2009).

  • Die Pfändungsfreigrenze lt. Zivilprozessordnung beträgt für Personen ohne  Unterhaltsverpflichtungen 1.073,88 Euro (gültig seit 01.07.15). Erst ab diesem Betrag kann gepfändet werden.

  • Personen mit Unterhaltsverpflichtung können ab 2016 um 180 Euro mehr Unterhaltszahlungen von der Steuer absetzen. Der Maximalbetrag beträgt jetzt 8.652 Euro und kann wie bisher als außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung angegeben werden. Nach wie vor ist es auch ab 2016 ferner möglich, Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich geltend zu machen.

  • Der Grundfreibetrag steigt auf 8.652 Euro. Erst für alle über diesen Betrag hinausgehenden Einkünfte greift dann die Steuerpflicht.

  • Ab 1. Februar 2016 ist nur noch die 22-stellige IBAN gültig. Keine Angabe von Bankleitzahl und Kontonummer mehr möglich.

  • Beantragte Lohnsteuer-Freibeträge zur Berücksichtigung beim Lohnsteuerabzug, z.B. für Fahrten zur Arbeitsstelle, sind nun bis zu 2 Jahre gültig.

  • Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der GKV. Die mtl. BBGr beträgt nun 4.237,50 Euro.

  • Die EEG-Umlage für Ökostrom beträgt 6,354 Cent pro Kilowattstunde. Sie ist ein Teil des Strompreises und fördert Anlagen, die aus Wind, Wasser und Sonne Strom gewinnen.

  • Versicherte des Jahrganges 1951, die 2016 das 65. Lebensjahr vollenden, können abschlagsfrei mit 65 Jahren und 5 Monaten ihre Regelaltersrente beziehen. Wenn 45 Jahre Pflichtversicherungszeit auf dem Konto gelandet sind, können die Jahrgänge 1951 - 1952 bereits mit 63 Jahren ohne Abschlag in die Rente gehen. Ab Jahrgang 1953 muss man schon bis 63 + 2 Monate warten, bis man vorzeitig abschlagsfrei die Rente beziehen kann; siehe das 2014 beschlossene Rentenpaket.

  • Die Roaming-Gebühr von EU-Auslandsurlaubern bei Telefonaten in die Heimat sinkt ab Ende April 2016 von 19 Cent auf max. 5 Cent, für eine SMS von 6 Cent auf 2 Cent.

  • Arbeitnehmer können durch Gehaltsumwandlung eine Betriebsrente aufbauen, z.B. durch Einzahlungen in eine Direktversicherung. Im Jahr 2016 bleiben bis zu 2.976 Euro von Steuern und Sozialabgaben verschont (vorher 2.904 Euro).

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