2015 - Ridermanpage

geändert am 21.10.2018
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Wichtige Änderungen ab 1.1.2015


  • Der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sinkt ab 01.01.15 von jetzt 15,5 auf 14,6 Prozent. Der Beitragssatz für die Arbeitgeber wird auf 7,3 % eingefroren. Der Zusatzbeitrag von 0,9 % entfällt ganz. Der zu entrichtende KK-Beitrag sinkt zunächst theoretisch. Da aber ab 2015 bereits mit Defiziten bei den Krankenkassen zu rechnen ist, können diese zur Deckung ihrer Fehlbeträge künftig vom Einkommen abhängige Zusatzbeiträge erheben. Wer also mehr verdient, muss dann auch mehr zahlen. Alle Mehrkosten werden somit künftig von den Versicherten alleine getragen! Überwiegend haben die Krankenkassen den Zusatzbeitrag bei 0,9 Prozent angesetzt. Bei den meisten Krankenkassen bleibt somit der zu zahlende Beitrag unverändert. Krankenkassen müssen jedoch ab sofort über den sogenannten „durchschnittlichen Beitragssatz“ informieren, der jährlich vom Bundesgesundheitsministerium festgelegt wird, wenn ihr Zusatzbeitrag darüber liegt. Der Kunde kann dann von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, um in eine günstigere Kasse wechseln zu können.

  • Bei pflichtversicherten Rentnern wird diese Änderung erst zum 01.03.15 umgesetzt!
        
  • Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro pro Stunde mit Übergangsregelungen. Der Mindestlohn betrifft auch Minijobs. Wer seinen Minijobstatus behalten möchte, muss ggf. seine Arbeitszeit verringern! Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Dauer der Tätigkeit sind künftig vom Arbeitgeber aufzuzeichnen.

  • Die Umlage zur Förderung von Ökostrom sinkt von  6,24 auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde.
  • Die mtl. Beitragsbemessungsgrenze bei der Kranken- und Pflegeversicherung steigt von 4.050 auf 4.125 Euro.
  • Der Rentenbeitragssatz sinkt von aktuell 18,9 Prozent auf 18,7%.
  • Auf Kapitalerträge entfallende Kirchensteuer wird nun direkt von den Banken an den Fiskus abgeführt. Eine entsprechende Eintragung in der Steuererklärung gehört damit der Vergangenheit an. Wer seine Kirchensteuer weiterhin in der Steuererklärung angeben möchte oder verhindern will, dass das Bundeszentralamt für Steuer die Konfession auf Anfrage meldet, muss beim Zentralamt direkt widersprechen.
  • Autokennzeichen können ab 1. Januar vom Fahrzeughalter bei Wohnortwechsel mitgenommen werden.
  • Höhere Freibeträge bzw. Selbstbehalte im Elternunterhalt
  • Der Garantiezins bei Kapitallebens- und Rentenversicherungen sinkt zum 1. Januar für neu abgeschlossene Verträge von derzeit 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent.
  • Die bei abgeschlossenen Bausparer zu zahlende Provision zwischen 1 und 1,6 Prozent ist lt. aktueller Aufassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) jetzt offiziell mit den Vermittlern verhandelbar!
  • Der Pflegeversicherungsbeitrag steigt um 0,3  Prozentpunkte auf 2,35 Prozent bzw. auf 2,6 Prozent für kinderlose  Versicherte.
  • Neue Verbandkästen müssen der geänderten DIN 13164 entsprechen. Verbandskasten grundsätzlich bezüglich des Ablaufdatums überprüfen, ggf. austauschen, wenn das Ablaufdatum überschritten ist. Wenn das Ablaufdatum noch nicht erreicht ist, ist kein Austausch notwendig.
  • Das Porto für den Standardbrief steigt erneut (letzte Erhöhungen waren bereits 2013 und 2014) um zwei Cent auf dann 62 Cent. Päckchen erhöhen sich um 30 Cent auf 4,40 Euro.
  • Der Pauschalbetrag bei den Werbungskosten (Werbungskosten- oder  Arbeitnehmerpauschbetrag) soll von  1.000 auf 1.130 Euro erhöht werden; wurde nicht erhöht.
  • Das Abmelden des eigenen Fahrzeugs kann online auf der Seite des  Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) und auf den Portalen der Zulassungsbehörden  der Länder vorgenommen werden. Voraussetzung ist, ein Fahrzeugschein der neuen Generation und das Kennzeichen muss mit einer speziell codierten  Plakette versehen sein.
  • Rückwirkende Anhebung des zum 01.01.2004 eingeführten Alleinerziehenden-Entlastungsbetrages von 1.308 Euro auf 1.908 Euro.
  • Der steuerliche Grundfreibetrag steigt rückwirkend ab 01.01.15 von 8.354 auf 8.472 Euro.
  • Der Kinderfreibetrag wird von 4.368 auf 4.512 Euro angehoben.
  • Das Kindergeld wird um 4 Euro,  auf 188 Euro für das erste und zweite Kind, auf 194 Euro für das dritte und 219 Euro für jedes weitere Kind angehoben. Ab 2016 nochmals um weitere 2 Euro je Kind.
  • Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende steigt erstmals seit 2004 von 1.308 auf 1.908 Euro. Für jedes weitere Kind erhöht sich der Entlastungsbetrag um jeweils 240 Euro.

Wichtige Änderungen ab 01.7.2015



Wichtige Änderungen ab 01.9.2015


  • Wer umzieht, muss dem Meldeamt seine neue Wohnanschrift  binnen zwei Wochen anhand einer Vermieterbescheinigung mitteilen. Diese Bescheinigung ist vom Vermieter fristgerecht auszustellen. Wenn der Mieter sich nicht fristgemäß ummeldet bzw. der Vermieter diese Bescheinigung nicht ausstellt, droht jeweils ein Bußgeld bis zu 1000 Euro.

  • Namen und Adressen von Bürgern darf das Meldeamt nur noch dann zu  Werbezwecken an Firmen weitergeben, wenn die Betroffenen ausdrücklich  zustimmen.

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