2014 - Ridermanpage

geändert am 13.04.2018
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Wichtige Änderungen ab 1.1.2014


  • Die Ökostrom-Umlage steigt auf 6,240 Cent je Kilowattstunde.

  • Die Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung steigt auf 4.050 Euro.

  • Der steuerliche jährliche Grundfreibetrag steigt auf 8.354 Euro.

  • Änderung des Reisekostenrechts ("Erste Tätigkeitsstätte ersetzt regelmäßige Arbeitsstätte")

  • Die mtl. Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung steigt auf 4.050 Euro.

  • Die mtl. Grenze der allgemeinen Rentenversicherung steigt von 5.800 auf 5.950 Euro.

  • Der steuerliche Kinderfreibetrag steigt von 4.368 auf 4.440 Euro.

  • Der Rentenbeitragssatz von 18,9 Prozent bleibt über den 1. Januar 2014 hinaus unverändert.

  • Der Renteneintritt (Jahrgang 1949) beginnt nun drei Monate später; weiterhin kein Rentenabschlag mit 65, wenn 45 Jahre lang Beiträge gezahlt worden sind.

  • Die elektronische Gesundheitskarte wird Pflicht für alle Versicherten.

  • Die Belastungsgrenze (1% bzw. 2 % der Bruttoeinnahmen abzüglich 15 % der Bezugsgröße) bei Zuzahlungen, z. B. für Arzneimittel, Krankengymnastik oder Massagen sinkt; Erhöhung der Bezugsgröße auf 33.180 Euro).

  • Kinder sind bis zum einem mtl. Grenzbetrag von 385 Euro bei eigenen Einkünften weiterhin bei den Eltern familienmitversichert.

  • Ein Standartbrief bis 20 Gramm bei der Deutschen Post kostet jetzt 60 Cent; das Einschreiben kostet 2,15 Euro; ein Päcken 4,10 Euro; ein (versichertes) Paket 6,99 Euro.

  • Die Grundsicherung (Hartz IV) und die Sozialhilfe steigen für Erwachsene auf mtl. 391 Euro, für Kinder auf 229 Euro.

  • Erhöhung der Grunderwerbssteuer in Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

  • Zahlungssystem SEPA (22-stellig) ab 01.02.14.

  • Die Hauptzollämter übernehmen im ersten Halbjahr 2014 die Verwaltung der Kraftfahrzeugsteuer.


Wichtige Änderungen ab 1.5.2014


  • Es ist ein Energieausweis, z. B. für eine zu vermietende Immobilie bei der Besichtigung vom Vermieter dem Interessenten vorzulegen. Dieser teilt Gebäude unter anderem in Energieeffizienzklassen von A+ bis H ein. Bereits in Inmobilienanzeigen müssen wesentliche energetische Kennwerte angeben werden.

  • Es gilt ein reformiertes Punktesystem in Flensburg; neues Acht-Punkte-System; das Verkehrszentralregister (VZR) heisst jetzt Fahreignungsregister (FAER); siehe auch Artikel v. 25.04.14 bei zeit.de.

  • Einheitliche Widerrufsregeln für den Handel im Internet ab 13. Juni 2014 in der EU; diese beträgt für einen Widerruf 14 Tage nach Erhalt der Ware; Händler können die Rücksendungskosten zurückfordern, wenn diese vor Kaufabschluss darüber informiert haben; die 40-Euro-Klausel entfällt somit.


Wichtige Änderungen ab 1.7.2014


  • Warnwestenmitnahmepflicht für alle in Deutschland zugelassenen Pkw, Lkw und Busse, ausgenommen Motorräder und Wohnmobile. Die Weste muss der DIN EN 471 oder der EN ISO 20471:2013 entsprechen. Wenn die Weste nicht im Wagen liegt, gibt es beim TÜV keine Plakette mehr; ein evtl. Bußgeld beträgt außerdem 15 Euro.

  • Kühl- und Gefrierschränke, die in den Handel kommen müssen ab jetzt mindestens die Energieeffizienzklasse A+ aufweisen.

  • Handytelefonate innerhalb der EU werden günstiger. Möglich macht das die EU-Roaming-Verordnung. Die Obergrenze für eine gesendete SMS wird auf 7 Cent gesenkt. Eingehende Roaming-SMS sind kostenlos. Ein getätigter Anruf aus dem EU-Ausland kostet nun max. 23 Cent, angenommene Anrufe 6 Cent incl. Mehrwert- steuer pro Minute. Die EU-Kommission beabsichtigt langfristig die Abschaffung der Extra-Gebühren für Roaming.

  • Neue Zuzahlungen von 5 bis 10 Euro für bestimmte verordnete Arzneimittel; z. B. für Mittel gegen Bluthochdruck, Magengeschwüre oder Sodbrennen. Grund dafür ist, das die Krankenkassen die Erstattungsfähigkeit von vielen Medikamenten verringert haben.

  • Überschuldete Verbraucher können im Rahmen der Verbraucherinsolvenz unter bestimmten Umständen schon nach 3 statt 6 Jahren schuldenfrei werden.


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